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Information
Wir haben nachfolgend die häufigsten Fragen und Antworten rund um die Beauftragung eines Familienhelfers zusammengestellt:
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Sind die Leistungen von familienhelfer.de wirklich kostenlos? mehr anzeigen

Ja, Haushalte und Familien können sich kostenlos auf Familienhelfer.de registrieren, die jeweils benötigte(n) Dienstleistung(en) einstellen und ein Profil anlegen. Es fallen weder einmalige Gebühren noch eine Abo-Gebühr o.ä. an.

Sie erhalten nach erfolgter Registrierung automatisch Angebote von geprüften Familienhelfern in Ihrer Region, welche die von Ihnen gesuchten Dienstleistungen anbieten. Sie können aber auch selbst nach einem geeigneten Familienhelfer suchen, deren Profile und Angebote einsehen und mit diesen in Kontakt treten.

Sie können dann mit dem oder den von Ihnen ausgewählten Familienhelfern einen Kennenlern- bzw. Erstberatungstermin vereinbaren und schließen, wenn alles passt, einen schriftlichen oder mündlichen Dienstleistungsvertrag mit dem Familienhelfer. In diesem Dienstleistungsvertrag wird geregelt, welche Leistungen der Familienhelfer wann zu erbringen hat. Des Weiteren vereinbaren Sie mit Ihrem Familienhelfer die Vergütung und z.B. ob der Familienhelfer die für die Durchführung der Leistung erforderlichen Verbrauchsmittel (z.B. Putzmittel) oder die Hilfsmittel (z.B. Rasenmäher etc.) mitbringt oder ob Sie diese stellen.


Wie funktioniert das mit der staatlichen Förderung? mehr anzeigen

Mit dem Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen wurde die Förderung für alle haushaltsnahen Dienstleistungen einschließlich Betreuungs- oder Pflegeleistungen deutlich ausgeweitet. Zusätzlich wurden Erleichterungen bei der Inanspruchnahme des Zuschusses für sog. "Pflegehaushalte" geschaffen, also Haushalte, in denen z.B. ein älterer Mensch (auch ohne Pflegestufe) betreut oder gepflegt wird.

Zu den haushaltsnahen Dienstleistungen gehören gem. § 35a Abs. 2 Satz 1 EStG nur Tätigkeiten, die gewöhnlich durch Mitglieder des privaten Haushalts erledigt werden und für die Sie entweder jemanden angestellt haben (z.B. Minijob) oder für die ein selbständiger Dienstleister (geprüfter Familienhelfer) in Anspruch genommen wird, also z.B. Rasen mähen, Fenster putzen, Teppich reinigen, Bügeln, Einkaufen etc. sowie die Pflege, Versorgung und Betreuung von Kindern oder von kranken, alten oder pflegebedürftigen Personen.

Wenn Sie für diese Leistungen über Familienhelfer.de einen geprüften Familienhelfer beauftragen, können Sie unabhängig von Ihrer individuellen Steuerlast nunmehr 20% Ihrer Aufwendungen als "Zuschuss" vom Finanzamt erhalten und zwar jährlich bis zu 4.000 Euro.

Hinweis: Bei geringfügigen, haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen (Minijobs) können ebenfalls 20% der Bruttolohnkosten, jedoch maximal 510 Euro pro Jahr bezuschusst werten.

So funktioniert's:

Sie suchen sich für die erforderlichen Aufgaben bzw. gewünschten Leistungen unter Familienhelfer.de einen geprüften Familienhelfer in Ihrer Region aus und beauftragen diesen, wenn alles passt, mit der Leistungserbringung. Sie erhalten dann jeweils am 04. bzw. 19. eines Monats eine Rechnung über die erbrachten Leistungen des Familienhelfers.

Die Rechnungen weisen die gemäß § 35a Einkommensteuergesetz begünstigen haushaltsnahen Dienstleistungen aus. Die innerhalb eines Jahres erbrachten haushaltsnahen Dienstleistungen geben Sie als Gesamtsumme in Ihrer Einkommens- bzw. Lohnsteuererklärung als Aufwand für haushaltsnahe Dienstleistungen an und reichen die von uns übersandten Rechnungen mit Ihrer Steuererklärung beim Finanzamt ein.

Sie erhalten dann gemäß § 35a Abs. 2 EStG 20% der jährlichen Rechnungssumme für haushaltsnahe Dienstleistungen vom Finanzamt zurückerstattet (Zuschuss).

Wichtig: Der Abzug reduziert nicht Ihr zu versteuerndes Einkommen (Bemessungsgrundlage für die Steuer), sondern mindert zu 100% die von Ihnen zu zahlende Steuer und stellt damit einen echten Zuschuss dar.

Beispiel:

Sie nehmen begünstige haushaltsnahe Leistungen im Umfang von 500 Euro monatlich bzw. 6.000 Euro im Jahr in Anspruch. In Ihrer Steuererklärung machen Sie 20% der jährlichen Kosten, also 1.200 Euro geltend und erhalten diese 1.200 Euro vom Finanzamt als "Zuschuss" erstattet.

Tipp: Sie können sich für die anstehenden haushaltsnahen Dienstleistungen einen Freibetrag auf Ihrer Lohnsteuerkarte eintragen lassen und erhalten den Zuschuss dann monatlich.


Gibt es Voraussetzung zum Erhalt der staatlichen Förderung? mehr anzeigen

Ja, die gibt es. Der Steuerpflichtige muss für die Leistungen seiner Familienhelfer eine steuerlich anerkannte Rechnung mit Ausweis der nach § 35 Abs. 2 EStG begünstigen Dienstleistungen erhalten und diese per Überweisung bargeldlos gezahlt haben. Eine Barzahlung (auch mit offizieller Quittung) reicht nicht aus!

Die Aufwendungen dürfen nicht parallel als Betriebsausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden. Außerdem muss die Dienstleistung im Haushalt des Steuerpflichtigen oder im Haushalt der zu betreuenden oder zu pflegenden Person erbracht werden.

Die Grenzen des Haushaltes i.S. des § 35a EStG werden – unabhängig von den Eigentumsverhältnissen – durch die Grundstücksgrenzen abgesteckt. Bei Dienstleistungen, die sowohl auf öffentlichem Gelände als auch auf Privatgelände durchgeführt werden (z. B. Straßen- und Gehwegreinigung, Winterdienst), sind nur Aufwendungen für Dienstleistungen auf Privatgelände begünstigt.

Wer also z.B. seine Hemden zum Waschen oder Bügeln in eine Reinigung bringt, bekommt daher nichts vom Finanzamt dazu.

Anders ist es, wenn ein Familienhelfer diese Aufgaben innerhalb des Haushalts des Steuerpflichtigen erledigt. Hierbei zählt auch der Garten als Teil des Haushalts. Weiter gehören Zubehörräume oder Außenanlagen zum Haushalt des Steuerpflichtigen.

Außerhalb des Haushalts liegende Leistungen, wie zum Beispiel die Begleitung von Kindern, kranken, alten oder pflegebedürftigen Personen bei Einkäufen und Arztbesuchen sowie kleine Botengänge (wie z.B. Einkauf von Lebensmitteln) usw. sind nur dann begünstigt, wenn sie zu den Nebenpflichten des Familienhelfers gehören, also dann, wenn sie im Zusammenhang mit der beauftragten Betreuung oder der Haushaltsführung anfallen, diesen jedoch untergeordnet sind.


Welche Dienstleistungen sind begünstigt? mehr anzeigen

Begünstigt sind die sogenannten "Haushaltsnahen Dienstleistungen".

Zu den haushaltsnahen Dienstleistungen gehören gemäß § 35a Abs. 2 Satz 1 EStG nur Tätigkeiten, die gewöhnlich durch Mitglieder des privaten Haushalts erledigt werden und für die Sie entweder jemanden angestellt haben (z.B. Minijob) oder für die ein selbständiger Dienstleister (geprüfter Familienhelfer) in Anspruch genommen wird, also z.B. Rasen mähen, Fenster putzen, Teppich reinigen, Bügeln, Einkaufen etc. sowie die Pflege, Versorgung und Betreuung von Kindern oder von kranken, alten oder pflegebedürftigen Personen.

Nicht zu den haushaltsnahen Dienstleistungen gehören Leistungen, die typischerweise von Handwerksbetrieben erbracht werden. Personenbezogene Dienstleistungen (z. B. Frisör- oder Kosmetikerleistungen) sind keine haushaltsnahen Dienstleistungen, selbst wenn sie im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden. Diese Leistungen können jedoch zu den Pflege- und Betreuungsleistungen gehören, wenn sie im Leistungskatalog der Pflegeversicherung aufgeführt sind.

Begünstigt sind generell nur die Arbeitskosten des Familienhelfers. Das sind die Aufwendungen für die Inanspruchnahme der haushaltsnahen Tätigkeit selbst, für Pflege- und Betreuungsleistungen einschließlich der in Rechnung gestellten Maschinen- und Fahrtkosten, sowie der in Rechnung gestellten Kosten für sog. Verbrauchsmittel, wie zum Beispiel Reinigungsmittel.

Materialkosten oder Kosten für gelieferte Waren (z.B. Lebensmittel) die im Zusammenhang mit der haushaltsnahen Dienstleistung oder den Pflege- und Betreuungsleistungen entstehen, bleiben außer Ansatz.

Die jeweiligen Rechnungen Ihres Familienhelfers weisen die abzugsfähigen Beträge bereits entsprechend der Steuerrichtlinien des § 35a EStG sowie dem vom Bundesfinanzministerium ergangenen Anwendungserlass dazu aus.

Tipp: Werden die erforderlichen Verbrauchsmittel, wie z.B. Reinigungs- und Putzmittel über Ihren Familienhelfer beschafft und von diesem gestellt, so sind auch diese der begünstigten Dienstleistung zuzurechnen.


Wird Seniorenbetreuung auch ohne Pflegestufe gefördert? mehr anzeigen

Ja. denn auch die Pflege- und Betreuungsleistungen zählen nunmehr zu den haushaltsnahen Dienstleistungen. Entgegen früherer Regelungen ist nunmehr kein besonderer Nachweis für die Pflegebedürftigkeit oder die eingeschränkte Alltagskompetenz des Leistungsempfängers mehr zu erbringen.

Es reicht aus, wenn Dienstleistungen eines Familienhelfers zur allgemeinen Betreuung oder zur Grundpflege, d.h. zur unmittelbaren Pflege am Menschen (Körperpflege, Ernährung und Mobilität) in Anspruch genommen werden, und zwar auch dann, wenn der zu betreuende Angehörige keiner Pflegestufe zugeordnet ist, weil z.B. überwiegend Betreuungsleistungen benötigt werden oder der Grundpflegebedarf unterhalb der Pflegestufe I liegt.

Tipp: Die Steuerermäßigung steht neben der "betreuungsbedürftigen" Person auch anderen Personen (z.B. den Angehörigen) zu, wenn diese für die Betreuungs- oder Pflegeleistungen zumindest teilweise aufkommen und diese Leistungen im Haushalt der betreuten oder gepflegten Person durchgeführt werden. Die Steuervergünstigung hilft somit allen Familien, die für die Betreuung und Pflege eines Angehörigen einen professionellen Familienhelfer einschalten.

Zusätzlich zum vorgenannten "Zuschuss" nach § 35a Abs. 2 EStG kann der Pflege-Pauschbetrag gem. § 33 EStG in Höhe von 924 Euro von den pflegenden Angehörigen (z.B. den Kindern) von der Steuer abgesetzt werden. Die beiden Steuervorteile können demnach – bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen – auch nebeneinander in Anspruch genommen werden.

Erhalten Angehörige für Ihre Pflegeleistungen Pflegegeld gemäß § 37 SGB XI oder Verhinderungspflegeleistungen gem. § 39 SGB XI (siehe nachfolgend), sind diese auch nicht auf den "Zuschuss" oder den Pflegepauschbetrag anzurechnen, d.h. diese Leistungen werden nicht gekürzt. Dies gilt auch dann, wenn Angehörige für die Kosten aufkommen und das Pflegegeld an sie weitergeleitet wird. Damit können pflegebedürftige Menschen und ihre Familien, die sich für den Bezug von Pflegegeld entschieden haben und zusätzlich einen geprüften Familienhelfer beauftragen, in vollem Umfang von der Steuerbegünstigung profitieren.

Es gibt auch noch eine weitere Förderung für sog. Pflegehaushalte, von denen kaum einer weiß.

Lesen Sie hierzu nachfolgend: "Welche zusätzliche Förderung gibt es für Pflegehaushalte?"


Welche zusätzliche Förderung gibt es für "Pflegehaushalte"? mehr anzeigen

Was kaum jemand weiß: Pflegebedürftige, aber auch Menschen ohne Pflegestufe (sofern ein erhebliche Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung vorliegt) und die in ihrem eigenen Haushalt leben, können seit dem 01.01.2013 neben den gewährten Pflegesach- oder Geldleistungen der Pflegeversicherung jährlich bis zu 1.550 Euro zusätzlich von der Pflegekasse erhalten, wenn sie für die Betreuung stundenweise einen geprüften Familienhelfer einsetzen und dieser Ihnen für die erbrachten Leistungen (max. 8h/Tag) eine Rechnung stellt.

Dieser Anspruch besteht zusätzlich zu den sogenannten Pflegesachleistungen nach § 36 SGB XI (z.B. Leistungen eines ambulanten Dienstes) oder zu den Leistungen im Rahmen des persönlichen Budgets i. S. d. § 17 SGB IX oder einem Kostenersatz bei zusätzlichen Betreuungsleistungen für Menschen mit erheblichem Betreuungsbedarf nach § 45b SGB XI. Ebenso besteht der Anspruch, wenn Pflegegeld gemäß § 37 SGB XI (bei Versorgung durch Angehörige) in Anspruch genommen wird. Eine Anrechnung der gewährten Verhindungspflege auf die Pflegesachleistungen oder das Pflegegeld erfolgt nicht.

So funktioniert's:

Sie suchen sich für die erforderlichen Betreuungs- oder Pflegeleistungen unter www.Familienhelfer.de einen geprüften Familienhelfer in Ihrer Region aus und beauftragen diesen mit der Leistungserbringung (Vertrag). Sie erhalten dann jeweils zum 04. bzw. 19. eines Monats eine Rechnung über die vom Familienhelfer erbrachten Leistungen inkl. Betreuungsnachweis, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Anspruchsvoraussetzung: Ihr Angehöriger ist mindestens in Pflegestufe 1 oder es liegt eine stark eingeschränkte Alltagskompetenz (§ 45b SGB XI) vor und Sie haben ihn bereits ein halbes Jahr lang gepflegt bzw. Sie sind neben einem ambulanten Dienst als Pflegeperson angegeben. Ein Teil der Kassen setzt Ihre Angabe als Pflegeperson damit gleich, dass Sie bereits seit einem halben Jahr Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, anderen genügt es, wenn Sie im Antrag bestätigen, dass Sie bereits seit einem halben Jahr Ihren Angehörigen pflegen und betreuen.

Ein Anspruch besteht grundsätzlich, wenn Sie stundenweise verhindert sind (z.B. weil Sie Einkäufe erledigen, Kinder betreuen oder ins Kino gehen) und der Familienhelfer für Sie "einspringt".

Antrag: Bei Inanspruchnahme eines geprüften Familienhelfers für diese stundenweise Betreuungsleistungen (Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI) handelt es sich um einen Kostenerstattungsanspruch "kraft Gesetz". Ein vorheriger (schriftlicher) Antrag auf Gewährung der Verhinderungspflege durch einen Familienhelfer oder eine vorherige Genehmigung durch die Pflegekasse ist also nicht erforderlich. Wir empfehlen Ihnen aber dennoch vorab einen Antrag zu stellen.

Die Pflegekasse ersetzt die Kosten für den geprüften Familienhelfer unabhängig vom vereinbarten Stundensatz, jedoch maximal in Höhe von bis zu 1.550 Euro jährlich.

Wichtig: Eine Anrechnung der gewährten Verhinderungspflege auf das Pflegegeld und die Pflegesachleistungen erfolgt nur dann nicht, wenn die Leistungen durch einen selbständigen Familienhelfer, stundenweise, nicht länger als 8 Stunden pro Tag erbracht werden. Die Leistungen zur Verhinderungspflege verfallen, wenn sie bis zum Jahresende nicht ausgeschöpft werden.

Tipp: Liegt bei Ihrem Angehörigen eine sog. eingeschränkte Alltagskompetenz gem. § 45b SGB XI vor, können Sie bis zu 200 Euro monatlich zusätzlich für die Betreuung Ihres Angehörigen erhalten.


Wann zahlt die Krankenkasse eine Haushaltshilfe? mehr anzeigen

Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung haben nach der gesetzlichen Regelung des § 38 SGB V einen Anspruch auf Haushaltshilfe. Der Anspruch auf die Leistung besteht grundsätzlich dann, wenn die haushaltsführende Person ausfällt, den Haushalt nicht mehr weiterführen kann und außer bei Schwangeren mindestens ein maximal 12-14jähriges Kind im Haushalt lebt.

Voraussetzung:

1. Ausfall der haushaltsführenden Person

Wenn einem Versicherten die Weiterführung des Haushalts wegen

  • einer Krankenhausbehandlung nach § 39 SGB V
  • einer medizinischen Vorsorgeleistung nach § 23 Abs. 2 und 4 SGB V
  • einer medizinischen Vorsorge für Mütter und Väter nach § 24 SGB V
  • einer häuslichen Krankenpflege nach § 37 SGB V
  • einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation nach § 40 SGB V
  • einer medizinischen Rehabilitation für Mütter und Väter nach § 41 SGB V

nicht möglich ist, müssen die gesetzlichen Krankenkassen eine Haushaltshilfe stellen oder zumindest anteilig bezahlen.

Als Aufenthalt im Sinne einer stationären Unterbringung im Krankenhaus gilt nicht ein gelegentlicher Aufenthalt zur Dialysierung begründet laut Urteil des Bundessozialgerichts vom 26.03.1980, Az. 3 RK 62 / 79 keinen Anspruch auf Haushaltshilfe.

Je nach Satzung Ihrer Krankenkasse steht Ihnen auch in anderen Fällen eine Haushaltshilfe zu. Zum Beispiel wegen einer akuten schwerwiegenden Erkrankung ohne während einer Krankenhausbehandlung.

2. Im Haushalt lebendes Kind

Voraussetzung für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist - außer bei Schwangeren - in jedem Fall, dass mindestens ein Kind im Haushalt lebt und dass höchstens 12 Jahre alt ist. Bei manchen Kassen liegt die Altersbegrenzung bei 14 Jahren. Als Kinder im Sinne des § 38 Abs. 1 SGB V kommen alle Kinder in Betracht, welche mit dem Versicherten auf Dauer im Haushalt leben. Irrelevant ist insoweit, in welchem Verhältnis bzw. in welcher Angehörigenbeziehung das Kind zum Versicherten steht. Ebenfalls ist irrelevant, ob das Kind im Rahmen einer Familienversicherung (§ 10 SGB V) versichert ist oder nicht.

Ist das Kind behindert und auf Hilfe angewiesen ist, dann entfallen die Altersgrenzen, wenn die Behinderung bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres eingetreten ist. Befand sich das Kind bei Eintritt der Behinderung in Schul- oder Berufsausbildung, muss die Behinderung bis zum vollendeten 25. Lebensjahr eingetreten sein. Behindert und auf Hilfe angewiesen ist ein Kind im Sinne des § 38 SGB V dann, wenn es sich bei der körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung um eine medizinisch feststellbare Abweichung vom Regelzustand handelt (vgl. Urteil des Bundessozialgerichts vom 31.01.1979, Az. 11 RA 19/78).

Allerdings schließen die meisten Krankenkassen die Kostenübernahme aus, wenn im Haushalt eine andere Person lebt, welche die Haushaltsarbeiten erledigen könnte. Der Ausschluss kann jedoch nicht damit begründet werden, dass z.B. ein berufstätiger Ehepartner oder ältere Kinder die Hausarbeiten übernehmen können.

Allerdings wird die Krankenkasse nur für die Zeit eine Haushaltshilfe genehmigen, in der z.B. der Ehepartner tatsächlich nicht zur Verfügung steht und die Haushaltsarbeiten übernehmen kann.

Versicherte haben nur dann einen Anspruch auf die Haushaltshilfe, sofern sie vor Eintritt des Versicherungsfalls den Haushalt selbst geführt haben. Wurde der Haushalt von Dritten, zum Beispiel vom Ehegatten, Familienangehörigen oder Hausangestellten geführt und die Kinder beaufsichtigt und betreut, ist der Anspruch ausgeschlossen.

Mehrleistung

Sofern eine Stellung/Finanzierung der Haushaltshilfe als Regelleistung (nach § 38 Abs. 1 SGB V) nicht möglich ist, kann eine Krankenkasse durch Satzungsbestimmung weitere Fallkonstellationen regeln, in denen die Haushaltshilfe gestellt oder finanziert werden muss. So ist es grundsätzlich möglich, eine Haushaltshilfe über die Mehrleistung auch dann zu erhalten, wenn ein Kind im Haushalt ist, welches das 12. Lebensjahr bereits vollendet hat. Bei einer großzügigen Auslegung kann sogar eine Leistung möglich sein, wenn gar kein Kind im Haushalt lebt.

Insbesondere wird Haushaltshilfe je nach Krankenkasse in Fällen gestellt/finanziert, in denen diese Leistung neben einer ambulanten ärztlichen Behandlung, neben einer häuslichen Krankenpflege oder nach einer ambulanten Operation erforderlich ist. Da in diesem Punkt die einzelnen Krankenkassen äußerst unterschiedliche Regelungen haben, sollte diese bei Bedarf konkret bei der zuständigen Kasse erfragt werden.

Selbstbeschaffte Haushaltshilfe (Familienhelfer)

Da es sich bei der Haushaltshilfe um eine Sachleistung handelt, muss die zuständige Krankenkasse grundsätzlich dafür sorgen, dass eine Haushaltshilfe zur Verfügung gestellt wird. Nach § 38 Abs. 4 SGB V ist es jedoch in bestimmten Fällen möglich, dass sich Versicherte die Haushaltshilfe (Familienhelfer) auch selbst beschaffen und ihnen die dadurch entstandenen Kosten in angemessener Höhe erstattet werden. Der Sachleistungsanspruch wandelt sich dann in einen Kostenerstattungsanspruch um. Ein Grund hierfür könnte beispielsweise sein, dass ein Versicherter Wert darauf legt, den Haushalt durch eine Person seines Vertrauens weiterführen zu lassen.

Allerdings ist hier anzumerken, dass – da es sich bei der Haushaltshilfe grundsätzlich um eine Sachleistung handelt – die Leistung vor Inanspruchnahme bei der Krankenkasse beantragt werden muss; ausgenommen hiervon sind dringende Fälle. Das heißt, dass der Krankenkasse die Möglichkeit eingeräumt werden muss, selbst eine Haushaltshilfe zu stellen bzw. darüber zu entscheiden, dass sich der Versicherte die Haushaltshilfe selbst besorgen kann. Wird die Krankenkasse nicht vor Inanspruchnahme der Haushaltshilfe eingeschaltet, kann diese die Kostenerstattung für eine selbst beschaffte Ersatzkraft verweigern (vgl. Urteil vom Bundessozialgericht vom 26.03.1980, Az. 3 RK 62/79).


Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? mehr anzeigen

Wenn Sie nach § 38 SGB V Anspruch auf eine Haushaltshilfe haben und sich die Haushaltshilfe (Familienhelfer) – nach vorheriger Absprache mit Ihrer Krankenkasse – selbst beschafft haben, so werden Kosten "in angemessener Höhe" übernommen. Das gilt allerdings nur, wenn Sie mit dem Helfer weder bis zum 2. Grad verwandt noch verschwägert sind.

Sofern Sie sich mit mindestens 10 Prozent an den Kosten des Familienhelfers (höchstens jedoch 10 Euro am Tag) beteiligen, werden Ihnen in der Regel 8,50 Euro pro Stunde (Wert für 2013). für den Familienhelfer erstattet. Gewährt wird die Leistung für die als "angemessene Stundenzahl" definierte Maximalleistung von 8 Stunden am Tag.

Um festzustellen, ob die Maximalleistung von 8 Stunden als "angemessene Stundenzahl" im Sinne der Haushaltshilfe nach § 38 SGB V gilt, müssen die Umstände des Einzelfalles berücksichtigt werden (vgl. Urteil des Bundessozialgerichts vom 28.01.1977, Az. 5 RKn 32/76). Hier ist z. B. zu berücksichtigen, wie viele Kinder im Haushalt zu versorgen sind und wie alt die Kinder sind. Die Umstände des Einzelfalles können dazu führen, dass auch eine tägliche Einsatzzeit von mehr als acht Stunden erforderlich wird. So können z.B. bei Alleinerziehenden durchaus 10 Stunden am Tag als angemessen gelten.


Wann zahlt die Rentenversicherung eine Haushaltshilfe? mehr anzeigen

Auch die Rentenversicherungsträger haben in bestimmten Fällen die Kosten (ganz oder anteilig) für eine Haushaltshilfe zu übernehmen. Anders als die Krankenkassen stellen die Rentenversicherungsträger die Haushaltshilfe jedoch in keinem Fall; hier kommt nur Erstattung der Kosten in Betracht. Die "Ersatzkraft", wie einen geprüften Familienhelfer, können Sie also selber organisieren.

Die Kosten für den Familienhelfer (für eine Haushaltshilfe bzw. eine Kinderbetreuung) werden im Rahmen der "angemessenen Vergütung" von der Rentenversicherung übernommen, wenn Ihnen wegen einer Rehabilitationsleistung die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist, eine andere im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann und im Haushalt ein Kind lebt, das zu Beginn der benötigten Haushaltshilfe unter zwölf Jahren alt ist oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Als angemessene Vergütung für die Haushaltsweiterführung gelten Kosten von bis zu 8,50 Euro pro Stunde oder 68 Euro pro Einsatztag (Wert für 2013). Mit der Zahlung dieser Höchstbeträge sind alle Aufwendungen (Fahrtkosten oder Ähnliches) abgegolten. Nicht übernommen werden Verpflegungskosten für das Kind.

Für Kinder mit Behinderungen kann Haushaltshilfe erbracht werden, wenn die Behinderung bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, bei Schul- oder Berufsausbildung bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, eingetreten ist.

Liegen die Voraussetzungen für eine Haushaltshilfe nicht vor, weil Ihr Kind zum Beispiel schon älter als zwölf Jahre ist, können unvermeidbare Kosten für die Betreuung des Kindes zumindest bezuschusst werden. Einzelheiten dazu erfahren Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger.

Bitte beachten Sie, dass Haushaltshilfen zeitnah, also möglichst vor Beginn der Rehabilitationsleistung beantragt werden sollten. Ihr Rentenversicherungsträger hält entsprechende Vordrucke für sie bereit.

Art und Umfang der erstattungsfähigen Leistungen

Die Rentenversicherung geht davon aus, dass die Haushaltsführung und Kinderbetreuung durch nahestehende Personen,z.B. Verwandte, erfolgen sollte. Ist das nicht möglich, so können auch andere Personen eingesetzt werden. Verwandte und Verschwägerte bis zum zweiten Grad können allerdings nur real angefallene Kosten wie Fahrtkosten oder einen eventuellen Verdienstausfall bis zu bestimmten Höchstgrenzen erstattet bekommen.

Die Kosten für eine selbst beschaffte Haushaltshilfe werden für unbedingt notwendige Einsatzstunden (pro Tag höchstens acht Stunden) in angemessener Höhe übernommen. Nähere Auskünfte zu den aktuellen Höchstsätzen können Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger erfragen. Für Einsatzkräfte karitativer und vergleichbarer Einrichtungen gelten gesonderte Vergütungssätze.

Alternative: Mitnahme des Kindes

Statt eine Haushaltshilfe zu bezahlen, kann die Rentenversicherung unter bestimmten Voraussetzungen auch die Kosten für die Unterbringung Ihres Kindes in der Rehabilitationseinrichtung oder in einer anderen Unterkunft übernehmen. Planen Sie, Ihr Kind zur Rehabilitation mitzunehmen, erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei Ihrem Rentenversicherungsträger, ob dies möglich ist.

Benötigen Sie weitere Informationen zu den Leistungen der Haushaltshilfe, so wenden Sie sich bitte an Ihren Rentenversicherungsträger.


Wann zahlt das Sozialamt eine Haushaltshilfe? mehr anzeigen

Ist jemand zur selbständigen Haushaltsführung nicht mehr in der Lage und werden die Kosten für Hilfen zur Haushaltsführung nicht von der jeweiligen Krankenkasse übernommen, so können diese Hilfen beim Sozialamt beantragt werden, wenn diese Kosten wegen zu geringen Einkommens nicht selbst aufgebracht werden können.

Das Sozialgesetzbuch XII(SGB XII) unterscheidet dabei die "Hilfe zur Weiterführung des Haushalts"nach § 70 SGB XII und "Haushaltshilfe" nach § 27 Abs. 3 SGB XII.

Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes nach § 70 SGB XII

Hilfen zur Haushaltsführung können Menschen erhalten, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht mehr in der Lage sind, ihren Haushalt ganz oder teilweise selbständig zu führen. Insbesondere soll durch die Gewährung der Hilfen zur Haushaltsführung ein Verbleib im eigenen Haushalt unterstützt und eine Heimaufnahme vermieden werden.

Die Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes wird gewährt, wenn kein Haushaltsangehöriger den Haushalt weiterführen kann und die Weiterführung des Haushalts geboten ist.

Die Hilfe zur Weiterführung des Haushalts kommt in Betracht, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen:

  • ein eigener Haushalt ist vorhanden,
  • kein anderer Haushaltsangehöriger kann den Haushalt weiterführen,
  • es ist notwendig und sinnvoll, dass der Haushalt weitergeführt wird,
  • die Hilfe ist nur vorübergehend notwendig.

Insbesondere dann wird die Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes geleistet, wenn Krankheit, Schwangerschaft, Krankenhausaufenthalt, Erholungsmaßnahmen oder Kuren die Führung des Haushalts beeinträchtigen. Es handelt sich aber um eine nachrangige Hilfe, d.h. sie wird nur gewährt, soweit nicht schon die gesetzlichen Krankenkassen Leistungen erbringen.

Die Krankenkassen bezahlen die Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes, wenn ein Kind unter 12 Jahren oder ein behindertes Kind, das auf Hilfe angewiesen ist, im Haushalt lebt, unter bestimmten Umständen ebenfalls eine Haushaltshilfe (siehe oben unter "Wann zahlt die Krankenkasse eine Haushaltshilfe?"). Erst dann, wenn die Leistungen der Krankenkasse nicht weiterhelfen oder nicht erbracht werden, setzen die Leistungen der Sozialhilfe ein.

Die Hilfe soll in der Regel nur vorübergehend gewährt werden. Dies gilt nicht, wenn durch die Hilfe die Unterbringung in einer Anstalt, einem Heim oder einer gleichartigen Einrichtung vermieden oder verzögert werden kann. Hierdurch sollen Familien möglichst lange zusammenbleiben können und gleichzeitig teurere stationäre Unterbringungen vermieden werden.

Haushaltshilfe § 27 Abs. 3 SGB XII

Nach dem Sozialgesetzbuch XII kann eine "Haushaltshilfe" dann vom Sozialamt bewilligt werden, wenn zwar der Haushalt grundsätzlich noch allein bewältigt werden kann, aber einzelne Aufgaben, z.B. Kochen, Fensterputzen, Gardinen aufhängen oder die Reinigung der Wohnung zu beschwerlich geworden sind und Kosten für Inanspruchnahme fremder Hilfe für diese Aufgaben nicht aus eigenen Mitteln bestritten werden können. Insoweit erstreckt sich die Haushaltshilfe auf die Übernahme einzelner Tätigkeiten, nicht jedoch auf die Übernahme der gesamten im Haushalt anfallenden Aufgaben.

Die Hilfe zur Weiterführung des Haushalts ist in der Regel zu befürworten, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen:

  • ein eigener Haushalt ist vorhanden,
  • kein anderer Haushaltsangehöriger kann die Tätigkeiten im Haushalt übernehmen,
  • es ist notwendig und sinnvoll, dass die Tätigkeiten im Haushalt weitergeführt werden.

Hinweis: Sowohl für die Hilfe zur WeiterfÜhrung des Haushalts nach § 70 SGB XII als auf fÜr die Haushaltshilfe nach § 27 Abs. 3 SGB VII mÜssen Sie einen entsprechenden Antrag beim Sozialamt stellen. Sie können diesen hier herunterladen: Antrag auf Haushaltshilfe nach SGB XII.


Welche Voraussetzung muss ein geprüfter Familienhelfer erfüllen? mehr anzeigen

Damit sie wirklich immer in guten Händen sind, haben wir eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen zum Standard gemacht, die hundertprozentig erfüllt sein müssen.

Unsere Familienhelfer durchlaufen einen mehrstufigen Prüfungsprozess, bevor sie auf unserer Plattform mit Familien und Haushalten in Kontakt gebracht werden.

Wesentliche Voraussetzung, um Familienhelfer zu werden, ist die Vorlage eines Führungszeugnisses, aus dem hervorgeht, dass keine Straftaten vorliegen. Des Weiteren muss der Familienhelfer ein Gewerbe zur Erbringung der haushaltsnahen Dienstleistungen angemeldet haben.

Unsere Familienhelfer sind in den meisten Fällen nebenberuflich oder als Hausfrau, rüstiger Rentner oder Student und als sog. Kleinunternehmer tätig, da ihre Einnahmen (Umsatz) pro Jahr den Betrag von 17.500 Euro i.d.R. nicht übersteigen.

Unsere Familienhelfer verfügen zudem meist über langjährige berufliche oder private Erfahrung im Bereich der angebotenen Dienstleistungen und legen zum Teil weitere Qualifikationsnachweise wie z.B. Ausbildungs- und Fortbildungsnachweise, Erste-Hilfe-Kurs oder Zertifikate für die Betreuung von Demenzkranken nach § 87b SGB XI vor.

Familienhelfer, die Ihre Dienste als Tagesmütter und Tagesväter anbieten, verfügen alle über eine Qualifizierung und sind im Besitz eines Zertifikates vom Jugendamt. Auch die Umgebung, in der die Kinder betreut werden, spielen, essen und schlafen wird vom Jugendamt begutachtet und erst dann freigeben.

Erst wenn der Prüfungsprozess zu 100 Prozent positiv abgeschlossen ist, wir also von allen notwendigen Unterlagen Kopien erhalten haben, schließen wir mit den Familienhelfern einen Partnervertrag und die Familienhelfer können ihre Dienstleistungen auf unserm Portal Familienhelfer.de anbieten und/oder mit Familien und Haushalten in Kontakt treten. Sie erhalten auch erst dann die Erlaubnis, in unserem Netzwerk als geprüfte Familienhelfer tätig zu werden und unter der geschützten Marke "Wir helfen –Familienhelfer.de" aufzutreten und sind auch erst dann über uns mitversichert.


Wer stellt die Rechnung und an wen muss ich zahlen? mehr anzeigen

Unsere Familienhelfer sind als Partner einem großen Verbund - dem Netzwerk Familienhelfer.de - angeschlossen, von dessen Leistungen sowohl die Familienhelfer als auch die Familien und Haushalte profitieren.

Um den administrativen Aufwand für alle Beteiligten möglichst klein zu halten, stellen die Familienhelfer unmittelbar nach Erbringung der Leistung, spätestens jedoch nach 48 Stunden die jeweils gegenüber dem Haushalt erbrachte Leistung in das interne Abrechnungssystem auf Familienhelfer.de ein.

Als Haushalt können Sie so jederzeit in Ihrem "Konto" sehen, welche Leistungen eingestellt wurden und wie hoch die jeweils mit der nächsten Rechnung fälligen Zahlungen sind.

Die Rechnungsstellung gegenüber dem Haushalt erfolgt im Auftrag der Familienhelfer durch uns und zwar jeweils am 04. und am 19. eines Monats.

Abgerechnet werden nur bereits erbrachte Dienstleistungen des Familienhelfers. Die Zahlung erfolgt direkt an den Familienhelfer.

Die Rechnungen weisen die jeweils gemäß § 35a EStG begünstigen Dienstleistungen aus.


Benötigt der Haushalt besondere Versicherungen? mehr anzeigen

Nein. Alle auf Familienhelfer.de registrierten und geprüften Familienhelfer sind über uns mitversichert.

Der Versicherungsschutz umfasst einerseits eine Berufsunfallversicherung. Erleidet ein geprüfter Familienhelfer auf der Fahrt zu Ihnen einen Unfall oder verletzt sich während der Leistungserbringung, z.B. Sturz von der Leiter o.ä., dann besteht hierfür über Familienhelfer.de ein entsprechender Versicherungsschutz.

Anders als bei einem Anstellungsverhältnis (z.B. Minijob) benötigt der Haushalt auch keine besondere Versicherung für die von Arbeitnehmer ggf. auch gegenüber Dritten verursachten Schäden.

Verursacht der geprüfte Familienhelfer bei Ihnen im Rahmen seiner Leistungserbringung einen Schaden, so ist der Familienhelfer über unsere Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung mitversichert, so dass ein möglicher vom Familienhelfer verursachter Schaden ersetzt wird. Der Versicherungsschutz umfasst im Einzelfall 3,0 Mio. Euro für Sach- und Personenschäden und 100.000 Euro für Vermögensschäden.

Und obendrein: Sie müssen sich um gar nichts kümmern. Die Versicherungen treten automatisch in Kraft, sobald Sie Ihren Familienhelfer über Familienhelfer.de kontaktieren, beauftragen und im Weiteren über uns abrechnen.

Lesen Sie hierzu auch "Wer haftet im Schadensfall?"


Wer haftet im Schadensfall? mehr anzeigen

Im Schadensfall besteht ein großer Unterschied zwischen einem selbständigen Dienstleister (Familienhelfer) und einer angestellten Haushaltshilfe (auch Minijobber).

Geprüfte Familienhelfer haften für die von ihnen in Ausübung ihrer Tätigkeit verursachten Schäden am Eigentum des Auftraggebers als auch gegenüber Dritten. Gegen diese Risiken sind unsere geprüften Familienhelfer über die Berufs- und Betriebshaftplichtversicherung von uns mitversichert.

Anders ist dies bei einem Anstellungsverhältnis (auch bei Minijobs). Hier haften für Schäden bei der Arbeit je nach dem sowohl Arbeitgeber als auch Angestellter. In manchen Fällen müssen sie auch für Schäden aufkommen, die ein Angestellter gegenüber Dritten verursacht.

Bei einer angestellten Haushaltshilfe (auch Minijobber) ist die Arbeitnehmerhaftung für alle Tätigkeiten, die durch den Arbeitgeber veranlasst sind (die also zur geschuldeten Arbeit gehören), durch das Bundesarbeitsgericht auf Vorsatz und in aller Regel auf grobe Fahrlässigkeit eingeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit soll der Mitarbeiter eben nicht haften.

Im Rahmen von Arbeitsverhältnissen ist dann vom Mitarbeiter Schadenersatz zu leisten, wenn dieser vorsätzlich oder grob fahrlässig die arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt hat und hierdurch ein Schaden entstanden ist.

Beispiel: Die Haushaltshilfe verwendet einen essighaltigen Reiniger für Marmorböden und dieser ist anschließend verätzt. Für den Haushalt (Arbeitgeber) entsteht dadurch ein beträchtlicher Schaden. Doch wer kommt dafür auf?

Die Frage wäre jetzt, ob der Mitarbeiter grob fahrlässig gehandelt hat.

Im Streitfall würde das Arbeitsgericht nun prüfen, ob die angestellte Haushaltshilfe vom Haushalt (Arbeitgeber) entsprechend auf ihre Aufgabe vorbereitet, sprich vom Haushalt (Arbeitgeber) geschult und entsprechend eingearbeitet war. Im Weiteren, ob der Haushalt (Arbeitgeber) seinen Kontrollpflichten nachgekommen ist. Hat der Haushalt dies versäumt, wurde die angestellte Haushaltshilfe schlicht auf die Aufgaben nicht ausreichend vorbereitet und kann für den Schaden auch nicht haftbar gemacht werden. Der Haushalt (Arbeitgeber) würde also keinen Ersatz für den Schaden erhalten.

Würde der gleiche Schaden durch einen selbständigen Dienstleister (Familienhelfer) verursacht, dann würde der verursachte Schaden durch Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung übernommen, es sei denn, der Familienhelfer hätte den Schaden vorsätzlich herbeigeführt.

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